Interne Vorschau · Alle Türchen geöffnet
Das Gespräch, das du seit Monaten schiebst.
Es gibt in fast jedem Betrieb genau eines: mit einem Mitarbeiter, einem Kunden, einem Partner oder der Bank.
Das Gespräch im Kopf ist oft längst ein Streit, bevor der andere überhaupt davon weiß. Trenne für den Anfang drei Dinge: Was hast du konkret beobachtet? Welche Folgen hat es? Was möchtest du klären? So gehst du mit einer Frage hinein statt mit einem fertigen Urteil. Und vielleicht erfährst du etwas, das deine bisherige Erklärung verändert. Aufschieben hält diese Möglichkeit ebenfalls auf.
Fünf Minuten für Dich
Aufschreiben, was es kostet, das Gespräch weiter zu schieben. Dann den ersten Satz formulieren, mit dem du es eröffnest – einen, der eine Frage enthält und kein Urteil.
„Während wir aufschieben, eilt das Leben vorbei.“
Seneca, Briefe an Lucilius 1,2
eigene Übertragung
Wenn dieser Gedanke bei dir länger nachhallt, können wir gerne darüber reden.